Das Hallo

Hallo, Moin. Schön, dass Du (wieder) auf meinem Blog vorbeischaust. Hin und wieder möchte ich mal ein bisschen von meinem persönlichen Weg erzählen und reflektieren, was ich mir bisher so vorgenommen hatte, wie weit ich damit gekommen bin, warum etwas nicht funktioniert hat oder nicht mehr relevant ist und wo ich in Zukunft hinwill.

Das Warum

Ich predige gerne, und werde auch in Zukunft noch oft predigen, dass man sich im Leben Ziele setzen muss, wenn man vorankommen möchte.

Und mit Ziele setzen meine ich nicht sich an Silvester überlegt, welche guten Vorsätze man ab Neujahr denn am besten umsetzen könnte, um ein besserer Mensch zu werden. Das resultiert dann oft darin, dass man ab der dritten Januarwoche der Monatsbeitrag für das Fitnessstudio aus mangelnder Inanspruchnahme eher als Spende denn als Sportausgabe zu verbuchen hat. Das fadenscheinige Ziel „mehr Sport machen“ ist oft nur als Selbstzweck gewählt und zieht nicht wirklich.

Mit richtigen Zielen meine ich Dinge, auf die man hinarbeitet. Und zwar aus einem übergeordneten Grund, einer tiefen Überzeugung heraus, die einen motiviert und auf dem richtigen Weg hält. Das kann tatsächlich auch sein, dass man „mehr Sport machen“ will. Nur nicht so läppisch formuliert, sondern mit ein bisschen mehr Willenskraft dahinter.

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“

 – Mahatma Gandhi

In anderen Worten: „Gehe mit gutem Beispiel voran.“ Oder negativ ausgedrückt: „Was du nicht willst, das dir man tu, das füg‘ auch keinem andren zu.“ Dies, beziehungsweise die Grundaussage zwischen den Zeilen, ist einer meiner Glaubenssätze, nach denen ich zu leben versuche. In diesem Fall manifestiert er sich darin, dass ich meine Ziele und Pläne für diese Webseite und vor allem erst einmal den Blog mitteile und veröffentliche. Damit zeige ich meine Ziele und den Weg, welchen ich gehe, um jene Ziele auch zu erreichen. Dem einen oder anderen dient es eventuell tatsächlich als Beispiel.

Ich bin überzeugt davon, dass Ziele ihre Wirkung erst entfesseln, wenn man sich ihnen wirklich verpflichtet und einen gewissen Druck erzeugt, sie auch zu erreichen. Eine beliebte Methode, die ich auch für mich entdeckt habe, ist es, seine Vorhaben und Ziele (sobald sie einmal gut durchdacht sind) aufzuschreiben und zu veröffentlichen.

Das kann auf verschiedene Weisen passieren. Meine Art ist es, das Ziel ganz knapp formuliert auf ein DIN-A4-Blatt zu schreiben und über meinem Schreibtisch an die Wand zu heften. Somit sehe ich es häufig und rufe es mir beständig ins Gedächtnis. Außerdem kann ich Fortschritte darauf vermerken. Ein zweiter Effekt ist, dass es allein dadurch, dass es frei sichtbar an meiner Wand hängt, auch für andere Leute sichtbar und damit im Prinzip veröffentlicht ist.

Dadurch, dass manche Menschen dieses Ziel sehen, wissen sie, was du vorhast und man spricht darüber, warum man sich dieses Ziel gesetzt hat oder wie weit man ist. Außerdem erzeugt es einen gewissen Aktionsdruck, denn jetzt erwarten Leute, dass Du Wort hältst und dieses Ziel erreichst. Selbst, wenn sie es nicht wirklich erwarten, so unterstellst Du ihnen doch unterbewusst diese Erwartung. Denn dadurch, dass Du es ihnen gezeigt und eventuell auch drüber geredet hast, hast Du es ihnen ja gewissermaßen versprochen. Kennst Du dieses Gefühl der Verpflichtung? Damit wird die Angst kreiert, diese Leute zu enttäuschen. Meist handelt es sich dabei um enge Freunde oder die Familie und wer will die schon enttäuschen?

In meinem Fall kommt jetzt noch die Veröffentlichung hier auf dem Blog dazu. Du könntest es in deinen WhatsApp Gruppen, auf dem nächsten Familienfest, der WG-Party oder über Facebook ankündigen, um ähnliches zu erreichen.

1 Blogartikel alle 2 Wochen von September bis April
Das Ziel ständig sichtbar an meiner Wand über dem Schreibtisch

Das Was

Aber jetzt mal Butter bei die Fische. Mein Ziel für diesen Blog, der Grund warum ich überhaupt angefangen habe, ist von September bis April alle zwei Wochen mindestens einen Blogartikel zu veröffentlichen. Dazu habe ich mich verpflichtet und dafür gibt es keine Ausrede. Release Zeit ist zweiwöchentlich Sonntag 20:00 Uhr. Wenn ich Sonntagmittag noch nicht mit dem Artikel fertig bin, wird halt nicht entspannt und ein bisschen Wochenjournal geschrieben oder Hobbies nachgegangen, Assassin’s Creed gespielt oder das neue Dirk Kreuter Video angesehen. Dann wird recherchiert, korrigiert, geschrieben, korrigiert, formatiert, korrigiert und was sonst auch immer ich die Woche über zu faul für war.

Wenn ich das nicht hinbekomme, wird ein unfertiger Artikel veröffentlicht. Eine Woche vor der Veröffentlichung entscheide ich, welcher Artikel in 7 Tagen online geht. Es kann sein, dass zu dem Zeitpunkt nur das grobe Thema, ein Arbeitstitel und Fünf Notizen in dem Entwurf stehen. WordPress hat wie jede ordentliche Publishing-Software die Funktion „geplante Veröffentlichung“, da gibt man Tag und Uhrzeit ein, kann alles vorbereiten und dann geht das automatisch zu dem Zeitpunkt online. Wenn ich es bis dahin nicht geschafft habe, aus meinem Kopf zu dem Thema und den fünf Stichpunkten noch 1500-2000 Wörter zu schütteln, die halbwegs Sinn ergeben und in Sätze gegossen wurden, die sich ungefähr geradeaus lesen, dann wird halt Müll veröffentlicht.

Ich hasse Müll. Alle, die meinen Blog lesen, würden dann schlechte Qualität bekommen. Ich würde mich so dermaßen schämen, denn ich kann es selbst nicht ab, wenn es zwischen den Zeilen nach Faulheit und Nachlässigkeit riecht. Da könnte ich kotzen. Das ist hier ja kein Gespräch unter Freunden am Stammtisch oder eine Diskussion auf gutefrage.net, ich will hier Qualität abliefern und Mehrwert für den Leser schaffen. Unternehmerisch gedacht: wenn ich hier Müll abliefere, kommt der Leser nicht wieder, was bedeutet, dass ich Reichweite und potenzielle Kollaborationen verliere. UND ich fühle mich schlecht, weil ich – habe ich schon erwähnt, dass ich es nicht abkann, wenn man sich keine Mühe gibt?

Zurück zum Thema: alle zwei Wochen ein Blogartikel klingt ziemlich willkürlich aus der Luft gegriffen. Es ist ein Ziel, das die drei Grundvoraussetzungen erfüllt, um sich Ziel nennen zu dürfen. Diese sind Ort, Zeit und Form.

Ort: Die eigene Webseite im Internet.
Zeit: Alle zwei Wochen von September bis April.
Form: Blogartikel von ungefähr 1500-2000 Wörtern Länge.

Was jedoch fehlt, ist der Zweck, dem dieses Ziel dienlich ist. Dazu habe ich mehrere Stufen. In meiner Zieleliste steht ein übergeordneter Punkt in Bezug auf den Blog.

Das wirkliche Warum

Um das konkrete kleine Ziel zu erläutern, möchte ich ganz oben anfangen.

Mein aktuelles Lebensziel, das allem übergeordnet ist, ist finanzielle Freiheit zu erreichen. Die Freiheit tun und lassen zu können, was ich will. In meiner Welt bedeutet das vor allem finanzielle Unabhängigkeit von einzelnen Einnahmequellen. Für die meisten Menschen gibt es genau eine Einnahmequelle und das ist ihre Arbeit. Für meine finanzielle Freiheit strebe ich verschiedene Standbeine an. Das bedeutet nicht, dass ich aufhören möchte zu arbeiten. Ich möchte außerhalb der Arbeit genügend Einkommen generieren, dass mein Lebensstil dadurch bezahlt werden kann. In anderen Worten: Ich möchte nicht mehr arbeiten ‚müssen‘.

Bei der Überlegung, was man denn machen kann, gab es zunächst das Investieren. Das ist immerhin ein Hauptthema dieses Blogs, er heißt investforke.de und das ‚Invest‘ steht nicht für Gummibärchen. Mit der Zeit habe ich jedoch gemerkt, dass ich selbst mit meinem gut bezahlten Job als Software Entwickler nachhaltig eine Rendite auf meine Sparleistung erwirtschaften müsste, die … etwas realitätsfern läge. Versteht mich nicht falsch; die Taktik von seinem Gehalt diszipliniert einen Prozentsatz privat anzulegen wirkt Wunder im Kampf gegen die Rentenlücke. Die Angst um die Altersvorsorge lässt sich damit definitiv bekämpfen. Ich persönlich habe lediglich weitaus höhere Ansprüche.

Ich möchte in meinem Leben den Punkt der finanziellen Freiheit erreichen und sagen können, dass von da an noch mehr Leben vor als hinter mir liegt. Das ist meine Mindestanforderung. Bonus ist jedwede Verschiebung zugunsten der Jahre, die ich genießen statt arbeiten kann.

Wie schaffe ich es also, den Wohlstandsaufbau zu beschleunigen, wenn reines Sparen und Anlegen mit einem normalen Gehalt nicht reichen? Ich muss einfach mehr Geld verdienen. Wie erhöht man seine Einnahmen, wenn man schon einen 40 Stunden Job hat? Man kann zu seinem Chef gehen und mehr Gehalt verlangen oder den Arbeitgeber wechseln, aber auch das birgt eher begrenztes Wachstumspotenzial.

Neben den üblichen 40 Arbeitsstunden im Hauptberuf ist noch Zeit in der Woche übrig, um ein eigenes Business zu pflegen. Dazu habe ich mir einige Projekte überlegt und das Hauptaugenmerk liegt auf diesem Blog. Warum? Nun, wenn man erst einmal eine gewisse Leserschaft und einen Namen aufgebaut hat, gibt es Mittel und Wege mit der Arbeit, die man in einen Blog steckt, Geld zu verdienen wie mit anderer Arbeit auch.

Sich diese Reichweite und das Standing aufzubauen bedeutet aber in der Branche des Bloggings und Co. vor allem Durchhaltevermögen und Fleiß. Es wird unbestimmte Zeit dauern, bis sich zeigt, ob etwas meine Art des Schreibens genug Leser interessiert. Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass man, wenn man etwas lange und oft tut, zwangsläufig gut darin wird. Und wenn man in etwas gut ist und eine gewisse Leidenschaft entwickelt, auch ganz von allein irgendwann Chancen eröffnet bekommt, damit Geld zu verdienen, solange man anderen Menschen einen Mehrwert bietet.

Das wirkliche Was

Blog Etappenziel

Als ich mich vor ein paar Wochen hingesetzt habe, um mir mittelfristige Ziele für’s Leben zu setzen, war unter anderem dabei einen Investment und Mindest Blog mit mehr als 1000 monatlichen Lesern zu etablieren. Das ganze ist sehr willkürlich und noch nicht an einen Zeitpunkt gebunden. Konkretisiert habe ich es mit dem anderen Ziel.

Mein Ziel oder der erste Schritt auf diesem Weg soll sein ein halbes Jahr lang regelmäßig auf diesem Blog zu veröffentlichen. In der Zeit wird sich zeigen, wie viel Arbeit das überhaupt bedeutet und ob ich mich langfristig dafür begeistern kann auf diese Art mein Wissen zu vermitteln. Außerdem wird sich zeigen, ob es die Leute interessiert und ich ihnen wirklich helfen kann. Darauf aufbauend werde ich als nächsten Schritt meine Artikel vertonen und in Form eines Podcast veröffentlichen, um ein weiteres Medium zu bieten meinen Content zu konsumieren.

Wenn das mit den Podcasts gut läuft und nicht zu viel Zeit kostet oder, wenn es nicht gut läuft, werde ich das ganze auch um Video Content erweitern. Damit habe ich die Medien Text, Bild und Ton abgedeckt und decke hoffentlich die größten Vorlieben der Art und Weise der Wissensaufnahme in meiner Zielgruppe ab. Als letztes stelle ich mir vor, dass mit der Zeit genug Content zusammenkommt, um es in einem eBook oder Buch zusammenzufassen und zu veröffentlichen.

In meinem Kopf geistern folgende Ideen herum:

Erste Phase bis Anfang/Mitte 2019: Aller Anfang

  • 20 Hauptartikel schreiben – Überhaupt ersten Content erstellen, Durchhaltevermögen und Fleiß trainieren
  • Podcast Folgen produzieren – Podcast als Medium kennen lernen und mein Angebot darum erweitern
  • Videos produzieren – Drittes großes Medium erschließen, um Zielgruppe nach ihren Vorlieben bedienen zu können.

Zweite Phase ab Mitte 2019: Reichweite generieren

  • E-Mail Newsletter erstellen – Wiederkehrende Leserschaft aufbauen und Vertriebskanal öffnen
  • Soziale Netzwerke bedienen, um Reichweite zu erhöhen
  • Artikel SEO Optimieren, um Reichweite zu erhöhen
  • Netzwerken: Gastarikel auf anderen Blogs schreiben
  • Netzwerken: Auf Seminaren, Conventions und anderen Events andere Blogger, Podcaster und VLogger kennenlernen und Kooperationen starten.

Begleitend wann immer es sich lohnt: Monetarisieren

  • Affiliate-Marketing für meine favorisierten Finanzprodukte
  • eBook schreiben – Das gesammelte Wissen auf dem Blog bündeln und in noch einem weiteren Medium anbieten.
  • Amazon Partnerprogramm für meine Favorisierte Literatur

Das Tschüss

Hiermit habe ich meine Pläne für den Blog an sich mal ein bisschen offengelegt, damit Du einerseits weißt, was und in welcher Frequenz hier zu erwarten ist und ich andererseits mich gegenüber einer unbestimmten Anzahl Menschen verpflichtet habe diese Ziele zu erreichen. Spätestens Ende April wird ein Artikel erscheinen, der alles was inzwischen passiert ist, mal reflektiert, die Ziele betrachtet, wie weit ich damit gekommen bin und neue Ziele stecken. Vielen Danke, dass Du dir die Zeit genommen hast bis hier zu lesen!

Kategorien: Mindset

2 Kommentare

Jay · 30. September 2018 um 20:57

Danke für diesen Einblick und Erklärungen deiner Vorhaben.

Richtig lesen – 7 Tipps, wie du effektiver aus Büchern lernen kannst – Investforke · 28. Oktober 2018 um 19:29

[…] Das soll sich an dieser Stelle ändern. Ich werde diese Bücher nach den hier besprochenen Methoden erneut durcharbeiten. Zusätzlich werde ich meine Ergebnisse hier auf dem Blog unter einer eigenen Rubrik veröffentlichen und meine Learnings und Todos mit euch teilen. Das Ganze wird nicht regelmäßig passieren, denn die Bücher sind unterschiedlich lang, lassen sich unterschiedlich schnell lesen und haben eine unterschiedliche Informationsdichte. Dennoch hoffe ich alle paar Wochen eine Zusammenfassung veröffentlichen zu können. Durch das Veröffentlichen des Vorhabens hier, drücke ich mein Commitment aus und erhöhe den Erwar… […]

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